Tanz der Gefühle: Im Rhythmus des Lebens fließen

Ich bin momentan in meinem Leben in einer Situation, die mir zeigt, wie nah doch alle Emotionen – die Angst, die Wut, die Trauer, die Freude und auch das Mitgefühl –  immer beieinander liegen, sich oft auch überlagern und immer mal wieder auch gleich-zeitig da sind. Vor einiger Zeit habe ich das 5-Rhythmus-Tanzen entdeckt. 5 (Lebens)Rhythmen folgen einander  in immer derselben Abfolge: FlowingStaccato ChaosLyricalStillness. Und ich erkenne immer wieder, wie heilsam es ist, sich dem Rhythmus des Lebens anzuvertrauen. Das Tanzen der 5 Rhythmen nach Gabrielle Roth hilft mir sehr dabei. Für mich heißt die 5 Rhythmen zu tanzen, alles, was ich wahrnehme – all die Gefühle und Emotionen -, in Bewegung zu bringen, da sein zu lassen, zum Ausdruck zu bringen. Und mich so von im Körper zurückgehaltenen Gefühlen und Gedanken zu befreien:

  • im ersten Rhythmus, Flowing, nehme ich wahr, was ist,
  • im zweiten Rhythmus, Staccato, drücke ich aus, was ich da wahrnehme,
  • im dritten Rhythmus, Chaos, lasse ich es los,
  • um es im vierten Rhythmus, Lyrical, zu wandeln,
  • um im fünften Rhythmus, Stillness, im Sein anzukommen

Die 5 Rhythmen folgen einem universellen Muster und verlaufen in einer natürlichen Dynamik, die wie eine Meereswelle verläuft. Und mit jeder neuen Welle, mit jeder „Wave“, gelange ich wieder mehr zu mir selbst und meine innere Zerrissenheit kann heilen. Ich gehe mit der Welle, anstatt mich von ihr – von all den Emotionen – unkontrolliert überrollen zu lassen. Es ist wie in der Geschichte von der grünen Meeresschildkröte in John Streleckys „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“: die Schildkröte kämpft nie gegen die Strömung an. Immer wenn eine Welle an den Strand rollt, verlangsamt sie ihre Bewegungen und paddelte nur so viel, dass sie an der Stelle bleibt. Wenn dann die Welle zurück ins Meer strömt, nutzt sie diese Strömung für sich. Auf den ersten Blick erscheint es, als ob sie sich einfach treiben lässt, doch in Wirklichkeit nutz sie die Energie der Welle, um mit so wenig Kraftanstrengung wie möglich an ihr Ziel zu kommen. Und so nutze ich die Welle beim Tanzen, um an MEIN Ziel zu kommen:

”Das eigentliche Ziel von Meditation ist
das Denken zum Schweigen zu bringen
und der schnellste Weg dorthin ist, mich zu bewegen.”

Gabrielle Roth

Eine „Wave“ beginnt im Flowing, jede Bewegung geht „fließend“ in die nächste über. Ich spüre durch die runden, fließenden Bewegungen hinein, wie ich mich – gerade jetzt – körperlich fühle, ich empfange die Signale meines Körpers. Ich verbinde mich mit dem Fluss meiner Energie, mit all dem, was gerade in mir fließt.

Staccato hilft mir, mich mit der Kraft meines Herzens zu verbinden. Meine Bewegungen werden direkter, zielgerichteter, aktiver, präsenter. Ich drücke das, was ich im Flowing wahrgenommen – gefühlt – habe, zum Beat der Musik aus. Ich fließe nicht mehr mit der Musik, ich gebe vielmehr meinem Tanz ganz bewusst eine Richtung, ich bin ganz präsent im Hier und Jetzt.

Im Chaos vereinen sich dann die gegensätzlichen Rhythmen Flowing und Staccato. Das Zielgerichtete in meinem Tanz löst sich auf und ich lasse meinen Körper in der Bewegung los. Mein Tanz wird chaotisch, wild, unkontrolliert und unvorhersehbar. In den meisten Fällen ist das mein Lieblings-Rhythmus, im Chaos spüre ich mein Lebendig-Sein am stärksten. Ekstatisch.

Wenn sich in den ersten drei Rhythmen der Körper, das Herz und der Verstand vereinen, entsteht daraus in Lyrical ein ganz eigener, authentischer Tanz. Es ist, als ob plötzlich meine Seele mich tanzt… Es ist wie wenn ich lange heftig geweint oder gelacht habe und plötzlich aufatme. Gerade schüttelt sich mein Körper noch unkontrolliert vor Schmerz oder Freude – und plötzlich spüre ich Erleichterung, atme tiefer, entspannter, leichter.

Der Wechsel in Stillness erfolgt fast ganz von selbst, die Bewegungen werden langsamer, immer langsamer, begleitet von einem starken Gefühl der Verbundenheit mit mir, mit anderen und mit einem größeren Ganzen. Es gibt nichts mehr zu tun, außer zu sein…

„Wenn du deine Psyche in Bewegung bringst,
heilt sie sich selbst.“

Gabrielle Roth

Ich kann die 5 Rhythmen einfach „nur so“ tanzen und so auf ganz praktische Weise präsent und in Bewegung sein, mit allem, was gerade ist. Ich kann aber auch eine Stufe weiter gehen und mit der Energie meiner Gefühle durch die 5 Rhythmen tanzen.

„Wenn du deine Gefühle nicht tanzt, tanzen sie dich.“
Andrea Juhan

Ich habe diese Art zu tanzen, also mich mit der Energie meiner Gefühle zu bewegen, in einem „Heartbeat“-Workshops bei Andrea Brecht kennengelernt. Es waren erhellende Momente, zu spüren, wie sich Emotionen wie Angst, Wut oder Trauer eigentlich in mir anfühlen und wie sie sich in Bewegung ausdrücken. Das hat mir meine Emotionen bewusster gemacht, vertrauter. Wenn ich heute Angst empfinde oder Wut, dann hilft es mir, die Emotion direkt in Bewegung, in Tanz, auszudrücken. Das ist so befreiend und bringt meine Lebenskraft wieder in Fluss, die vorher in der Emotion gefangen war. Und es gelingt mir, mein Handeln wieder selbst zu bestimmen – meine Gefühle zu tanzen, statt von ihnen getanzt zu werden…

Ich habe sozusagen ein körperliches Vokabular für meine Gefühle entwickelt, mit dem ich aufkeimende Emotionen selbst regulieren kann, ohne von ihnen überflutet zu werden. In der 5 Rhythmen Praxis geht es dabei um fünf Grundgefühle: Angst, Wut, Trauer, Freude und Mitgefühl. Diese Gefühle erfüllen lebenswichtige Aufgaben, Andrea Brecht beschreibt sie so:

  • Angst hat die Aufgabe uns zu warnen, wenn wir in Gefahr sind, so dass wir uns beschützen können. Es ist gut, uns mit unserer Angst vertraut zu machen, um sie als Signal wahrzunehmen, auf das wir uns verlassen können.
  • Wut ist eine authentische Abwehrreaktion mit der wir uns verteidigen, für uns eintreten und unsere Grenzen ziehen. Im Erforschen und „Zu-uns-Nehmen“ unseres Ärgers können wir lernen, Ärger konstruktiv zu nutzen. Wir können durch Ärger in Kontakt mit einer Quelle vitaler Energie kommen, die uns unterstützt, klar zu werden und unsere Vorhaben umzusetzen.
  • Trauer erleichtert uns. Wenn wir Trauer nicht zulassen, verwandelt sie sich in Depression und färbt unser Leben in einem dunklen Ton. Wenn wir traurig sind, wird unsere Verletzbarkeit sichtbar, die deutlich macht, was wir uns wünschen und brauchen.
  • Freude beschwingt uns, macht uns glücklich und gibt uns Antrieb. Echte Freude findet immer ganz unmittelbar im Moment statt, genau wie der Tanz.
  • Mitgefühl verbindet uns. Ohne Mitgefühl empfinden wir uns isoliert, distanziert und taub. Mitgefühl erleben wir, wenn wir all unsere Gefühle in uns integriert haben und offen sind für die Gefühle eines anderen. Mitgefühl hat weder mit Mitleid noch mit Sentimentalität zu tun. Es richtet sich nicht nur auf die Verbesserung einer momentanen Befindlichkeit des anderen, sondern vor allem auf das, was ihn dauerhaft unterstützt.

Beim „Tanz der Gefühle“ verbinde ich nun die 5 Grundgefühle mit den 5 Rhythmen:

  • Flowing: Angst (wahrnehmen)
  • Staccato: Wut (ausdrücken)
  • Chaos: Trauer (loslassen)
  • Lyrical: Freude (entwickeln)
  • Stillness: Mitgefühl (erleben)

Wahrnehmen – Ausdrücken – Loslassen
Es geht dabei nicht um Katharsis. Es geht nicht darum, die unangenehmen Gefühle „weg zu machen“ und nur die angenehmen Gefühle zu empfinden. Es geht vielmehr darum, sie anzunehmen und in mein Leben zu integrieren. Angst, Wut und Trauer gehören genauso zu mir wie Freude und Mitgefühl. Fatal ist nur, wenn ich in den negativ empfundenen Gefühlen verharre. Denn dann ist nichts mehr im Fluss, alles stagniert, wird starr. „Rien ne va plus!“ – Nichts geht mehr… Wenn ich aber in Bewegung bleibe, zum Beispiel bei Angstgefühlen, dann hat die Angst keine Macht mehr über mich. Dann kann ich mit der Bewegung re-agieren!

Der Köper ist lediglich die „Behausung“ für meine unausgedrückten Gefühle. Wenn ich meine Gefühle nicht ausdrücke, erzeugt das in mir Druck und Stress, der wiederum Auswirkungen auf die körperliche Struktur und die Muskulatur hat. Wird ein Gefühl nicht ausgedrückt, lagert der Körper es im Gewebe ein. Meine Physiotherapeutin spürt z.B. sofort an meinem Rücken (sie nennt das „Aggressionszone“ – als Synonym für alle negativen Gefühle – und diese liegt zwischen den Schulterblättern), ob ich in der letzten Zeit vermehrt Stress hatte. Ich selbst nehme das leider nicht immer so deutlich wahr…

Durch das Tanzen meiner Gefühle habe ich aber mittlerweile eine sensiblere Wahrnehmung entwickelt. Ich spüre viel früher – im Körper! – wenn etwas „nicht gut“ ist, obwohl ich es noch gar nicht klar benennen kann. Es ist so ein subtiles Unwohlsein, ein ganz langsam stärker werdendes Sich-drehen-und-wenden im Solarplexus. Es ist mit der Ruhe in mir vorbei, etwas gerät aus dem Gleichgewicht. Ich bin emotional! Ich spüre das bei mir besonders stark in der Magengegend, als ob sich alles dort zusammenzieht, alles in mir eng wird, als ob alle Energie stillsteht.

Früher habe ich solche Emotionen mehr oder weniger unbewusst den ganzen Tag mit mir herumgeschleppt, heute erkenne ich viel besser und vor allem schneller, wie ich mich fühle – verlassen oder verunsichert z.B. Mein Körper ist da ein wunderbarer Seismograf geworden und das Tanzen hat mir dabei sehr geholfen. Wenn ich heute Emotionen in mir aufsteigen spüre, die mich aus der Ruhe bringen, dann gebe ich dem Raum, indem ich mich zurückziehe und sie körperlich ausdrücke. Wenn es geht, tanze ich, nicht immer unbedingt eine „klassische“ Wave, aber ich suche mir Musik, die meine momentanen Emotionen am besten widerspiegelt und gehe einfach mit dem Rhythmus mit. Und meist entwickelt sich der Ablauf einer Welle ganz von allein: ich tanze mich von der Wut hinein in die Traurigkeit und schwups, die körperliche Last hat sich aufgelöst und ich bin wieder mit dem Sein verbunden und kann den Tag mit einem leichten, freudigen Herzen fortsetzen.

Sehr hilfreich haben sich für mich auch Bewegungsmediationen erwiesen, bei denen man den Körper ordentlich durchschüttelt und die behindernden, destruktiven Energien loswerden kann, zum Beispiel die Kundalini-Meditation nach OSHO oder die Kali-Meditation nach Gawain. Diese Formen von Bewegung – Tanz und Bewegungsmeditation – helfen mir ganz wunderbar, die störende Wirkung von Emotionen im Körper zu verringern, denn die Emotionen bilden tatsächlich eine Schicht im Körper. Wir erleben sie als wirklichen Teil von uns und glauben, dass wir das sind, was wir da fühlen.

Im Körper gespeicherte Emotionen
Ich habe diese komplexen inneren Abläufe mal versucht zusammenzufassen und ich unterscheide für mich drei Ebenen: Gefühle bzw. Empfindungen sowie Affekte in der Gegenwart und Emotionen, die an Vergangenes gekoppelt sind. Ein Gefühl, eine Empfindung ist das innere Erleben eines Affekts (siehe unten), z.B. ich fühle Schmetterlinge im Bauch, ein flaues Gefühl im Magen, ein Aufwallen von Energie, meine Kehle schnürt zu oder es ist, als ob ein tonnenschwerer Stein auf meiner Burst lastet. Affekte sind dagegen das körperliche Erleben der Gefühle, z.B. der Atem wird flacher, das Herz schlägt schneller, ich bekomme Schweißausbrüche, alles verspannt sich in mir, ich beginne zu zittern und meine Körperhaltung verändert sich. Gefühle/Empfindungen und Affekte sind also im Hier und Jetzt deutlich spürbar als inneres und körperliches Erleben. Emotionen dagegen sind die Beschreibung von innerlich erlebten Gefühlen/Empfindungen, die mit körperlich erlebten Affekten einhergehen, die im „Körpergedächtnis“ – also als „Trauma“ im Körper – gespeichert sind, z.B.:

  • Angst, Furcht, Schrecken
  • Wut, Zorn
  • Traurigkeit, Leid, Qual

Angst
Angst ist meist das erste Gefühl, das ich innerlich erlebe, sobald ich bemerke, dass etwas „nicht stimmt“. Angst ist eine Reaktion auf eine von innen kommende, unbewusste Bedrohung, etwas in mir gerät ins Ungleichgewicht, „aus den Fugen“ (Im Gegensatz zu Furcht/Schrecken: hier kommt die Bedrohung von außen).
Gefühle – Inneres Erleben:
Bei mir zeigt sich Angst als ein langsam aufsteigendes flaues, schwummeriges Gefühl, im Extremfall verbunden mit Übelkeit. Es fühlt sich eng an in mir, ich bin wie gelähmt, manchmal hat es auch etwas „beißendes“, „stechendes“.
Affekte – Körperliches Erleben:
Mein Körper zieht sich zusammen, ich bemerke Verspannungen, kalter Schweiß bricht aus und der Atem wird immer flacher.
Was mir hilft?
In solchen Momenten hilft es mir, mich zu fragen: „Welche Emotion, welche Erfahrung, welches Trauma aus der Vergangenheit verbirgt sich HINTER der Angst?“ Meist ist es ein Gefühl von Verlassenheit, von Vernichtung – nicht über-leben zu können… Mich überkommt eine solche beklemmende Angst oft unmittelbar bevor sich mir eine unerträglich erscheinende Wahrheit eröffnet. Wenn ich später zurückschaue, dann erkenne ich, dass ich eigentlich immer schon VORHER körperlich gespürt habe, dass gleich etwas geschehen wird, das mir Angst macht. Mein Körper reagiert schon vor der unheilverkündenden Nachricht, denn er spürt, irgendetwas „stimmt nicht“. Und mein Körper reagiert in dieser Form, weil er das Gefühl, die Empfindung schon kennt, von früher, aus der Vergangenheit, abgespeichert im „Körpergedächtnis“. Um diese Emotion wirklich loszulassen hilft mir, sie überhaupt erst einmal bewusst wahrzunehmen und sie – körperlich – auszudrücken. Spannend daran ist, dass wenn ich mich einige Zeit auf diese Angst konzentriere, es zu einer Verlagerung hin zur Wut kommt – die Welle im 5 Rhythmus Tanz…

Wut
Wut ist das, was bei mir meist recht schnell auf Angst, also dieses allererste innerlich erlebte Unwohlsein und Unbehagen, folgt. Irgendetwas „stimmt nicht“ und ich werde wütend, dass mir dies angetan wird…
Gefühle – Inneres Erleben:
Es ist ein Gefühl von Aufwallen und Freisetzen von Energie (meist destruktiver Energie…), die ausstrahlt bis in meine Schultern, Arme und Hände. Dadurch entsteht der innere Impuls, dieses Erleben irgendwie nach außen zu bringen, durch Schreien oder auch körperliche Reaktionen und am liebsten würde ich etwas an die Wand schmeissen…
Affekte – Körperliches Erleben:
Mein Atem wird dann schneller, mein Puls steigt, die Anspannung im Körper wird stärker, meist verbunden mit einem verbissenen Gesichtsausdruck und ich spüre, wie die Hitze in meinem Körper immer mehr ansteigt. Der Vulkan brodelt in mir, bis er dann ausbricht…
Was mir hilft?
Auch hier die Frage: „Welche Emotion, welche Erfahrung, welches Trauma aus der Vergangenheit verbirgt sich HINTER der Wut? Was lässt mich so wütend sein?“ Meistens ist es etwas, was ich „nicht haben will“, etwas, das mir „angetan“ wird, obwohl ich das nicht will. Wut ist eine Abwehrreaktion gegen etwas, das mir nicht gut tut. Ich habe das Gefühl, mich schützen zu müssen, vor einem Angriff von außen. Konzentriere ich mich längere Zeit auf die Wut, kommt es irgendwann zu einer Verlagerung hin zu Traurigkeit.

Traurigkeit
Gefühle – Inneres Erleben:
Ein Gefühl von Schwere überkommt mich, Niedergeschlagenheit. Ich fühle mich innerlich leer, hohl. Alles ist eng und ich spüre einen „Kloß im Hals“. Es fühlt sich an wie ein erdrückendes Korsett, das mich immer mehr und mehr einschnürt…
Affekte – Körperliches Erleben:
Ich kann nur noch schwer Luft holen, mein Körper hat jede (An)Spannung verloren und sackt in sich zusammen wie ein „Häufchen Elend“. Der Gesichtsausdruck ist abwesend, traurig, mit feuchten Augen und zitternder Stimme…
Was mir hilft?
Auch hier die Frage: „Welche Emotion steckt HINTER der Traurigkeit?“ Traurigkeit, Trauer, ist immer eine Folge von (Beziehungs)Verlust, irgendetwas wurde mir weggenommen oder irgendjemand ist gegangen…

Wenn ich dann durch den Prozess aus Angst, Wut und Trauer gegangen bin und mich jedes Mal gefragt habe, was DAHINTER steckt (Angst vor dem Unbekannten, der Veränderung, die ich nicht will – Wut darüber, dass mir dies jemand „antut“ – Trauer über den Verlust dessen, was mir „genommen“ wurde), es wahrnehme und ausdrücke – durch Bewegung und Tanz -, dann kann ich es loslassen, gehenlassen und damit wieder Raum für Neues, neue Möglichkeiten entstehen lassen. Mein Herz wird leichter, beschwingter und in mir kann es wieder ruhig werden, friedlich und still…

„Sobald der innere See wieder klar ist,
erkennst Du den Grund!“

Vision Quest („Der Eremit“)

Gerade hilft mir dieses Wissen über den „Tanz der Gefühle“ sehr und ich bleibe dran und tanze… damit der Raum irgendwann wieder weit wird, der Raum für das, was wirklch wichtig ist: Die Frage, wie ich eigentlich leben will und wie der Traum von meinem kleinen Häuschen endlich Wirklichkeit werden kann…

 

Links
5 Rhythmen-Tanz – Andrea Brecht

Meditationen
Kundalini-Meditation – www.findyournose.de
Kali-Meditation – www.satnam.de