„Du bist“

Das stand in Delphi am Tempel des Apollon, am Eingang zum großen Orakel: „Du bist“. Bekannter ist, was darüber steht: „Erkenne Dich selbst“.

„Du bist.“

Nicht: „Werde die, die Du sein willst.“ Nein: „Werde die, die Du bist.“ Ich bin ja schon. Ich bin ja schon da. Aber es fällt so schwer, das zu akzeptieren, was ich bin. Immer geht es darum, irgendwer zu sein. Irgendwer erwartet immer, dass ich so und so sein soll oder hat eine Vorstellung davon, dass ich so und so bin. Doch darum geht es ja nicht. Es geht nicht darum, dass ich die Vorstellungen anderer erfülle, so zu sein, wie sie meinen, dass ich bin oder sein sollte. Es geht auch nicht darum, meine eigenen Vorstellungen davon zu erfüllen, wer ich sein sollte. Es geht eigentlich nur darum, zu erkennen, wer ich schon jetzt bin. Mehr nicht. Auch wenn mir das nicht immer gefällt, was das Leben da für mich vorgesehen hat.

In den früheren Stammesgesellschaften der Kelten gab es das „Ich“ spannender Weise gar nicht (so wie es auch Sprachen auf der Welt gibt, die kein Wot für „Ich“ haben). Da sah man sich nicht als Individuum (lat. individuum =  Unteilbares), sondern als ein Teil des Ganzen. Jedes Wesen, egal ob Pflanze, Stein oder Tier war in ihren Augen beseelt. Man fühlte sich mit ihnen verbunden, so wie man sich mit anderen Menschen verbunden fühlte. Damals, es ist die Zeit der Jungsteinzeit, lebten die Menschen in Sippen. Die Töchter blieben bei den Clans, sobald ein Mädchen zur Frau wurde, wurde wieder ein Zimmer angebaut. So entstanden die sogenannten Langhäuser. Die jungen Frauen wurden nicht verheiratet und mussten das Elternhaus nicht verlassen und zum Ehemann ziehen, sie bekamen ein Zimmer im Haus ihrer Mutter und die Männer kamen allenfalls nachts zu Besuch. Die Kinder, die so gezeugt wurden, wurden im Haus der Mutter durch alle Brüder und Schwestern aufgezogen. Auch dadurch entstand ein Gefühl von Verbundenheit untereinander: Jeder war mit jedem verbunden. Man lebte ein zyklisches Weltbild, war verbunden mit dem Lauf der Natur und fühlte sich eingebunden in den Jahreskreis, in den Kreislauf von Geburt und Tod und Wiedergeburt. Wiedergeburt im selben Kreislauf wohlgemerkt, nicht im „Jenseits“… und damit abgeschnitten vom Kreislauf des Lebens in dieser Welt. Vielleicht haben dadurch so viele Menschen auch mittlerweile so viel Angst vor dem Tod, weil sie nicht wissen, was kommt. Wenn ich weiß, was kommt, weil ich es schon kenne, ist es vielleicht nicht so schlimm. Andererseits, wenn ich natürlich diese Welt und dieses Leben blöd finde oder nicht lebenswert (z.B. weil wir die Welt so gründlich verdreckt, vermüllt und ausgebeutet haben, wie wir es leider immer noch tun…), ist es natürlich blöd, wenn ich dann genau in diese Welt wieder geschmissen werde… Aber an dieser Stelle wird es ja spannend! Da „ich“ ja Teil dieser Welt „bin“, habe ich ja auch einen Anteil daran, dass die Welt so ist wie sie nun mal ist. Und das Tolle: Ich habe auch einen Anteil daran, aus ihr die Welt zu machen, die sie „sein könnte“… Ist das nicht großartig???

Wenn ich mich aber nicht als Teil dieses Ganzen sehe und wahrnehme, dann fällt es mir auch schwer, etwas zu verändern, etwas „besser“ zu machen. Dann fällt es mir schwer zu sagen: „Ich fliege nicht mehr. Fliegen ist das schlimmste, was ich der Welt (und damit mir, da ich ja ein Teil dieser Welt bin bin…) antuen kann. Darum verzichte ich ab heute darauf.“. Dann kommt das Ego und sagt: „Bist Du bescheuert? Darauf willst Du verzichten? Was soll das denn bringen, wenn es alle anderen aber trotzdem tun? DU verzichtest und die anderen genießen weiter ihren Sommerurlaub auf Bali? Schön blöd!“ Da ist sie wieder, diese Trennung: „Ich“ und „die anderen“. Und dieses Gefühl, die anderen bekommen mehr als ich, ich habe nicht genug. Und dann fliege ich doch wieder. So what. Dann ist es eben so. Der Welt ist das ziemlich wumpe, die wird sich weiter drehen, egal, ob das Klima unmenschlich wird und wir von ihr in ein paar Jahrzehnten verschwinden, weil es einfach viel zu heiß sein wird und wir nicht die Zeit haben, uns daran anzupassen, so wie früher, in der Evolution… Dann sind wir entweder ausgestorben oder leben unter Glasglocken auf dem Mars. Hm, ich weiß, nicht, was ich blöder finde…

Also versuche ich einfach weiter, meinen Beitrag in dieser Welt zu leisten, in ihr zu wirken, als die, die ich bin. Ich bin, wie alle Menschen, alle Wesen auf dieser Erde, ein immerwährender Schöpfungsakt, der in allem, was er tut, mit der Welt interagiert. Allein durch meine bloße Existenz trage ich dazu bei, dass sich alles immer wieder verändert. Da muss ich noch nicht mal irgendwas „machen“, nur „sein“. „Ich bin“…  immer mit der Absicht, die Welt, die Umwelt, die Umstände, ein bisschen besser zu machen. Das ist der Sinn, warum sollte ich sonst hier sein? Also ist es wichtig, zu erkennen, wer das denn ist, der oder die da wirkt und interagiert? Es ist wichtig, dass ich weiß, was in mir angelegt ist, damit ich wirk-lich im besten Sinne wirken kann in dieser Welt. Jeder Mensch besitzt so fantastische Fähigkeiten, dass er sein ganzes Leben mit den Fertigkeiten ausfüllen könnte, die ihm oder ihr zur Verfügung stehen. Und was machen wir? Wir machen Dinge, bei denen unser Herz nicht hüpft, weil wir glauben, es „müsste gemacht werden“. Wir häufen Geld, Besitz und Prestige an, weil wir glauben, dann „bessere“ Menschen zu sein, weil wir so viel geleistet haben. Was für ein Quatsch!

Wir Menschen haben – anders als Tiere und Pflanzen – die „Macht“, selbst zu entscheiden, was wir tun wollen, ob wir die Welt, in der wir leben, in eine Hölle oder ins Paradies verwandeln, verändern wollen. Letztendlich ist das auch nur für uns wichtig. Der Erde ist es pupsegal, ob wir die Lebensbedingungen, die wir als Menschen brauchen, ruinieren. Wir ruinieren nur uns selbst, mehr nicht. Die Erde wird sich weiterdrehen und mit ihr der fortwährende Lauf der Dinge. Der Evolutionsprozess geht unbeirrt weiter und es schert niemanden, ob wir noch mitspielen. So wichtig, wie wir meinen, sind wir dann doch nicht… Nicht als Menschheit insgesamt und auch nicht als Individuum. Denn das ist der Preis, den ich bezahle, wenn ich mich abtrenne vom „Rest“, abtrenne von der Welt, „den anderen“. Dann fliege ich raus, fliegen wir raus, weil wir dem Ganzen nicht mehr dienen. Wir dienen der Welt nicht mehr, wir schädigen sie stattdessen. Kein Wunder, dass sie sich wehrt und versucht, uns loszuwerden.

„Treffen sich zwei Planeten.
Sagt der eine:
„Du siehst aber schlecht aus, was ist denn mit Dir los?“
Sagt der andere:
“Ich bin krank – ich habe Homo sapiens!“
Lacht der erste Planet:
„Das hatte ich auch, das geht schnell vorbei,
dann geht es Dir wieder besser.“
Alter Witz

Wahrscheinlich sind wir für die Erde so wie Masern, es juckt ganz fürchterlich und die Erde kriegt Fieber, um die Widersacher loszuwerden. Der Klimawandel mit der Aufheizung der Atmosphäre ist vielleicht DAS Wundermittel der Erde, uns fiesen Schädlinge endlich loszuwerden! Wer weiß? Es ist nur so schade, denn das Universum hat vielleicht eine ganz andere Vorstellung, wie es denn sein könnte:

„In der Natur gibt es kein Rezept nach dem Motto: „Du musst das und das machen!“, sondern die Natur sagt: „Alles, was ich mache, ist, dafür zu sorgen, dass Ihr ein Spielfeld habt, das genügend eben ist, damit jeder die Chance hat, sich zu entfalten. Und dann fangt an zu spielen! Und sorgt dafür, dass Ihr Spielregeln entwickelt, damit Ihr Euch nicht gegenseitig vernichtet, sondern damit Ihr Eure verschiedenen Spiele auf diesem ebenen Spielfeld miteinander in Einklang bringen könnt, damit Ihr für die zukünftige Gestaltung immer neue, größere und höher-dimensionale Räume kreiert. Alles, was lebt, ist Ergebnis eines erfolgreichen Überlebenskonzepts. Die Vielfalt ist ein Ausdruck des Lebensreichtums.
Ihr müsst lernen, zusammen zu spielen.
Und das könnt Ihr auch, weil Ihr ja alle verwandt seid.“
Das ist doch ein wunderbarer Lebensplan!“
Hans-Peter Dürr („Heilung und Evolution“ – „Heilung aus der Mitte“)

Hans Peter Dürr sagt auch:

„Die Wirklichkeit – das, was im Hintergrund wirkt, das sich fortdauernd verändert,
sich verwandelt -, ist also keine Realität im Sinne (lat. Res = Ding) einer dinghaften Wirklichkeit, sondern eine Potentialität. […] Die Zukunft ist im Wesentlichen offen.“

„Wirklichkeit“ heißt für mich also: Es kann so sein. Es kann aber auch anders sein… Es gibt so viele Möglichkeiten, Wirklichkeit zu gestalten! Zu Erschaffen:

“Erschaffe eine Wirklichkeit, die Dein eigenes Wohl mit dem Wohl des Ganzen in Einklang bringt. Jetzt bist Du dran! Jetzt heißt es, sich dem Leben zu stellen, eindeutig zu werden. Sich nackt auf den Weg zu machen und mutig durch die Dolche seiner Angst zu gehen.
Sein eigenes Ding durchziehen. Sich zu sich selbst und seiner Wahrheit bekennen, egal,
was der Rest der Welt dazu sagen mag.
Sich voll einlassen. Die totale Erfahrung des Lebens machen. Das Hohe Selbst wird dabei zur einzigen Autorität. Ihm folgen wir bedingungslos, uns selbst treu bleibend.
Nun übernehmen wir selbst die Verantwortung,
nicht nur für unsere eigenen Schattenseiten,
sondern auch für Tiefe unseres eigenen Potentials.“
Hans-Peter Dürr

Ich persönlich liebe ja Möglichkeiten! Ich liebe das „Potentielle“ im Leben, die Möglichkeit, mit-erschaffen zu können, kreativ sein zu können, die Welt mit-gestalten zu können… Ist das nicht wundervoll? Dem, was geschieht, nicht hilflos ausgeliefert zu sein? Und trotzdem gibt es Momente, da ist alles getan. Da habe ich alles getan, was in meiner – individuellen – Macht stand. Und dann gilt es, loszulassen und dem Leben zu vertrauen, sich dem Leben anzuvertrauen. Hinzugeben. Hingabe heißt nicht, mich auszuliefern. Hin-Gabe heißt, mich selbst, mein „Ich“ hin zu geben, mein „Ego“ loszulassen. Das loszulassen, was meint zu wissen, was richtig ist und was falsch. Die Kontrolle loszulassen. Im Vertrauen, dass alles gut werden wird. Dem großen Ganzen zu vertrauen, dem ich als ein Teil ja zugehörig bin. Da ich ja ein Teil des Ganzen bin, bin ich ja auch das Ganze. Und wenn ich dem Ganzen vertraue, dann vertraue ich so auch mir selbst… Da ist er wieder, der Kreislauf: Stirb und Werde. Stirb und werde wieder. Aber immer wieder neu, immer wieder anders.

Das gelingt aber nur, wenn ich mir wirklich bewusst werde, dass ich immer ein Teil des großen Ganzen bin, niemals abgetrennt. Dann wirkt auch der Satz, den wir alle aus dem Vater-Unser kennen, nicht mehr so ausliefernd: „Dein Wille geschehe…“ Wenn ich glaube, dass ich vom Ganzen getrennt bin, und mich einer anderen Instanz (ob Gott oder dem Leben, dem Universum, what ever…) übergeben soll, hingeben soll, bekomme ich natürlich Angst. Wer ist denn dieser „Andere“, dem ich da vertrauen soll? Dem ich mein Leben anvertrauen soll? Kann ich dem überhaupt vertrauen? Ist das, was dann geschieht, überhaupt in meinem Sinne? Was weiß ich denn, was der mit mir veranstaltet, wenn ich mich „seinem Willen“ ausliefere? Ich bin doch nicht bescheuert!

Wenn aber „der andere“, dessen Wille da geschehen soll, gar kein anderer ist, ich nicht getrennt von „ihm“ bin, sondern sowieso schon immer ein Teil davon, dann sieht die Sache doch schon ganz anders aus. Dann kann ich voller Vertrauen sagen: „Nicht MEIN Wille geschehe, DEIN Wille geschehe“. Und dann kann ich mich in das kleine Boot meines kleinen individuellen Lebens setzen und mich voller Vertrauen dem Fluss des „großen“ Lebens hingeben. DEIN Wille geschehe und ich bin schon so gespannt, wie das am Ende aussehen wird!!!

Ich selbst durfte mich gerade wieder darin üben, mich dem Leben, dem „großen Ganzen“ anzuvertrauen. Ich liege gerade im Krankenhaus und erhole mich von einer OP, der ich ohne ins Vertrauen zu gehen, nicht zugestimmt hätte: Ich? Ins Krankenhaus? Die Kontrolle abgeben? Vollnarkose? Aufgeschnitten werde? Wer weiß, was die da machen? Ob das alles überhaupt in meinem Sinne ist? Letztendlich hat der Prozess 3 Jahre gedauert und ich habe vieles ausprobiert an Behandlungen, um genau dies zu vermeiden. Und nun liege ich doch auf dem OP-Tisch… Geplagt vom schlechten Gewissen, es nicht geschafft zu haben… Die Heilung nicht allein geschafft zu haben… Weil körperliche Krankheit doch immer der Ausdruck eines seelischen Problems ist… Ich habe es nicht geschafft, mich selbst, meine Seele zu heilen… Ich bin gescheitert… Und jetzt muss ich mich doch ausliefern, den Ärzten, der Schulmedizin…

Rein objektiv betrachtet kann man sagen: „Ja, hat eben nicht funktioniert, so wie Du Dir das vorgestellt hast. Und? Dann mach halt jetzt was anderes. Nutz halt eine andere Möglichkeit.“ Und so landete ich schlussendlich doch im OP… Und ich glaube, dass genau das genau jetzt ein wichtiger Schritt für MICH war, auf dem Weg der Heilung. Genau darum ging es, zu vertrauen. Dem Leben zu vertrauen, mich hinzugeben. Mich jemand anderem anzuvertrauen. Kontrolle abzugeben. Es liegt nicht mehr in meiner Hand. Ich habe alles getan, was mir möglich war. Ich lasse los. Und vertraue. Und es war ein wunderbares Lehrstück für mich auf so vielen Ebenen… Nur diese eine will ich hier beschreiben:

Etwas in mir, das über die letzten Jahre gewachsen war, ohne „bösartig“ zu sein, sollte – wollte – endlich raus. Der Arzt hatte mir zugesagt, dass dies über einen minimalinvasiven Eingriff per Bauchspiegelung funktionieren wird. Darauf hatte ich mich einlassen können. Alles andere wäre zu dem Zeitpunkt für mich nicht infrage gekommen. Also lag ich auf dem OP-Tisch, mit einem „lustigen Medikament“ jeglicher Kontrolle beraubt, voll im Vertrauen dass alles gut gehen wird. Dann wache ich auf und höre: „Die Patientin kann wieder auf ihr Zimmer. Wir haben nichts entnommen.“ WAS? Der ganze Aufwand für nix? Was soll der Scheiß? Hallo? Kann mich mal jemand aufklären??? Der Arzt kommt und ich bin überrascht. So, wie geplant, konnte die Entnahme nicht erfolgen. Er hätte gleich, sozusagen „in einem Aufwasch“ einen Bauchschnitt machen können. Hat er aber nicht, weil er mir diese Entscheidung überlassen wollte… Und ich bin ihm so dankbar! Denn ja, es wäre „ein Aufwasch“ gewesen und ich hätte nicht noch eine Narkose über mich ergehen lassen müssen, aber so konnte ich selbst entscheiden, ob ich das meinem Körper zumuten will. Ob ich mit den Folgen eines Bauschnitts leben will. Er hat mich so voll in meine Selbst-Verantwortung gebracht. Und hat nicht eigen-mächtig entschieden, was aus seiner Sicht das Beste für mich ist. Nur, weil er der Experte ist… Großartig! Denn wenn ich heute, ein paar Tage später darauf blicke, ich hätte mich schon sehr „vergewaltigt“ gefühlt. Ein Bauchschnitt ist sehr viel schmerzhafter und braucht auch eine längere Zeit der Heilung. Ich weiß nicht, ob ich das gewollt hätte, ohne selbst zu entscheiden… So, wie es jetzt ist, ist alles okay. Es ist einfach, wie es ist. Schmerzhaft und langweilig. Aber es ist okay. Diese Erfahrung, die ich vom Leben bekommen habe, durch diesen Arzt, ist für mich so viel wert! Ich habe wieder mehr Vertrauen zu mir selbst, meinen eigenen Entscheidungen, meinem Bauchgefühl, und, habe wieder mehr Vertrauen in andere Menschen, in dem Fall Ärzte, und das Leben. Und ich fühle mich leichter, freier, weil das, was da in mir gewachsen war, genährt durch diese ganze Energie, die nicht raus konnte, die ich nicht rausgelassen habe, endlich gehen durfte. Ich bin bereit, mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, meine Kreativität auszudrücken, das, was in mir ist, nach außen zu bringen, einfach um meine Aufgabe in diesem Leben zu erfüllen, mein Ding zu machen: Wirklichkeit mit zu gestalten. Auf meine Art. Mit dem, was mir das Leben dafür mitgegeben hat.

„Es ist faszinierend, dass es immer beides ist:
Das Individuelle, also die Einzigartigkeit des Individuums, kommt richtig zum Vorschein,
und gleichzeitig das Universelle. Deshalb kann man Menschen, die ES
(das eigene Licht, die eigene Ausstrahlung) gefunden habe,
ganz genau erkennen: an ihrem Leuchten, an ihrer Unabhängigkeit, an den Herzensqualitäten, die sie integriert haben. An der Art und Weise, wie sie ihre Aufgaben bewältigen – oft gegen den Rest der Welt; oft gegen alle Regeln und Normen.
Man erkennt sie daran, dass sie nicht nur selbst kreativ sind,
sondern auch andere inspirieren.
Dass sie genau wissen, was sie wollen und ihre Visionen wahr werden lassen,
dabei aber niemals selbstsüchtig sind,
sondern sich stets zum Wohle des Ganzen einbringen.“

Christina Kessler („Heilung durch Liebe“ – „Heilung aus der Mitte“)

 

Bücher:
„Heilung aus der Mitte: Werde der, der Du bist“ – Anne Devillard
„Das Wissen vom Wandel: Die natürliche Struktur wirksamer Transformationsprozesse“ – Ursula Seghezzi

Links:
„Die Kinder sind längst noch nicht wütend genug“ – Christian Stöcker (SPIEGEL online)